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Nächtlicher Einsatz mit Helfern auf vier Pfoten
28.10.2006 - Freudenstadt-Kniebis.Helfer auf vier Pfoten stellten bei der Übung des Malteser-Hilfswerks an der Skihütte Kniebis Ihr Können unter Beweis.
Am späten Samstagabend wurden die Einsatzkräfte der Malteser Rettungshundestaffel Freudenstadt und das Malteser Hilfswerk Rottenburg alarmiert. Bei dem Szenario ging man davon aus, dass ein Auto auf einer Strasse mit Durchgangsverbot in eine Inliner-Gruppe gerast war. Fünf Personen wurden vermisst. Schon nach kurzer Zeit trafen die Rettungskräfte an der Skihütte ein. Das zu durchsuchende Waldgebiet wurde unter den Helfern aufgeteilt, um eine schnelle und effektive Suche nach den verletzten zu gewährleisten.
Durch das optimale Zusammenspiel von Hundeführern und Rettungssanitätern wurden die „ Opfer“ trotz stockfinsterer Nacht in kürzester Zeit von den Hunden gefunden und von den Sanitätern an Ort und Stelle versorgt. Die Bergung der Menschen gestaltete sich im dunklen und nassen Wald schwierig, aber die besonnen Ersthelfer versorgten die betroffenen Personen unter notfallmedizinischen Gesichtspunkten rasch.
Verletzungen werden realistisch dargestellt In der Skihütte wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet, in der die Verletzten versorgt wurden. Von einer offenen Nasenbeinfraktur über Schürfwunden und ein gebrochenes Sprunggelenk bis hin zur verletzten Wirbelsäule waren alle Verletzungen an diesem Abend täuschend echt nachgestellt.
Die Einsatzleiter Isolde Eppler und Dieter Hinkel zeigten sich mit der Zusammenarbeit der Organisationen sehr zufrieden. Die Erfahrungen dieser Übung sollen helfen, für kommende Einsätze gerüstet zu sein, und zeigen, wie wichtig das perfekte Zusammenspiel im Ernstfall ist.


